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Förderverein Notfallseelsorge Oberberg e. V. wählt neuen Vorstand

Marienhagen, 8. Mai 2026

Auf dem Foto (von links) sind Frank Müllenmeister, Stefanie Krumm, Anette Keller, Nadine Friederichs, Sigrid Marx und Stefan Schmidt zu sehen. Bildnachweis: Marc Platten.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand ein Wechsel im Vorstand des Fördervereins Notfallseelsorge Oberberg e. V. statt. Frank Müllenmeister wurde zum Vorsitzenden gewählt, Stefanie Krumm übernimmt die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden. Anette Keller wurde zur Schatzmeisterin und Nadine Friederichs zur Schriftführerin ernannt. Damit ist der Vorstand wieder vollständig besetzt, nachdem im vergangenen Jahr zwei Mitglieder ausgeschieden waren.

Der Vorstand wird ergänzt durch die Koordinatorin der ökumenischen Notfallseelsorge Oberberg, Sigrid Marx, und Beisitzer. Hamit Inan, Gründungsmitglied und langjähriger Schatzmeister, fungiert als Bindeglied zu den muslimischen Notfallhelfern. Stefan Schmidt ist für die Mitgliederkommunikation und Sabine Stachowiak für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Der ausscheidende stellvertretende Vorsitzende, Marc Platten, gratulierte dem neu gewählten Vorstand herzlich und zeigte sich erfreut über die stabile Zukunftsausrichtung des Vereins.

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Jahresrückblick 2021

Für 2021 können wir als Förderverein einiges berichten:

  • Die beiden langjährigen Koordinatoren der Notfallseelsorge sind 2021 beide in den Ruhestand gegangen. Für ihr Wirken haben wir ihnen herzlich danken dürfen und freuen uns, im Juli eine neue Koordinatorin begrüßt zu haben, die die Notfallseelsorge leitet und Ansprechpartnerin für alle in der NFS ist.
  • Die Notfallseelsorge wurde am 1. September vom Katholischen Kreisdekanat Oberberg und dem Evangelischen Kirchenkreis An der Agger als Trägern neu aufgestellt und auf »gemeinsame Schultern gehoben«, ist ganz offiziell ökumenisch. Die neue Koordinatorin ist damit in unserer Region die erste von beiden Kirchen gemeinsam beschäftigte Person – eine schöne Premiere!
  • In der Überflutungskatastrophe im Juli wurden andere NFS-Systeme zu Hilfe gerufen, auch das unsrige. Es gab eine enorme Einsatzbereitschaft in der Notfallseelsorge Oberberg, in Erftstadt und Kall bei Euskirchen sind weit über 500 Einsatzstunden zusammengekommen.
  • Wie hilfreich unser eigenes Fahrzeug ist, wurde dabei deutlich. Der Bulli hat als Mannschaftstransporter und »mobile Herberge« gute Dienste geleistet. Mit großer Freude dürfen wir bekannt geben, dass wir seit November ein neues Einsatzfahrzeug haben, einen Ford Transit mit Stehhöhe in der Kabine. Dieses Fahrzeug bietet noch bessere Möglichkeiten, Notfallseelsorgende zu transportieren oder Menschen, zum Beispiel an Unfallorten, zügig einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen. Danken möchten wir auch allen oberbergischen Kommunen und dem Oberbergischen Kreis, die uns als Förderverein wesentliche Mittel dafür zur Verfügung gestellt haben. Die offizielle Einführung des Bullis wird im Sommer 2022 stattfinden.
  • Das Jahr 2020 war durch die COVID-19-Pandemie von sehr wenigen Einsätzen geprägt. In diesem Jahr ist dies anders, wir werden wieder zunehmend gerufen. Das neue Alarmierungssystem Alamos hat die vorige telefonische Alarmierung ersetzt. Die Rettungsleitstelle kann die Notfallseelsorge damit noch einfacher in Bewegung setzen, denn es handelt sich um dasselbe System, mit dem die Feuerwehrleute gerufen werden. Aufgrund technischer Unzulänglichkeiten für den Bedarf der NFS hatte sich die Einführung verzögert, diese hat der Hersteller nun behoben. Die technische Betreuung übernimmt der Förderverein.
  • Seit einigen Jahren feiern wir am Buß- und Bettag einen Gottesdienst für Einsatzkräfte in Gummersbach. Die dunkle Jahreszeit und das ernste Thema passen nicht so recht zu einem Gottesdienst, der die Männer und Frauen, die ganz vorne stehen, wenn Schlimmes geschieht, zurüstet. In Zukunft möchten wir diesen an einem Samstag im Sommer feiern. Ein kleines Fest soll sich anschließen, bei dem die Menschen aus den unterschiedlichen Diensten einander in Ruhe begegnen, sich besser kennenlernen und austauschen können – jenseits von Stress und Aufregung, wie sie in den Einsatzsituationen meist vorliegt. Hand in Hand in der Rettungskette zu arbeiten ist das eine, doch manchmal muss man Hände auch schütteln. Wir hoffen, dass dies so besser gelingt und die Gemeinschaft stärkt.
  • Für den Sommer 2022 hoffen wir, endlich wieder ein Gesamttreffen im Verein organisieren können. Pandemiebedingt finden die Vorstandssitzungen aktuell wieder nur als Videokonferenzen statt.

So weit in Kürze – wir hoffen, Ihnen etwas Einblick in die Arbeit des Fördervereins gegeben zu haben. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht. Und natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie Notfallseelsorge unterstützen würden.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2022 – bleiben Sie gesund!

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NOTFALLSEELSORGE Möchten Sie mitmachen?

Am 4. November informiert die Ökumenische Notfallseelsorge Oberberg über den neuen Ausbildungsgang 2022 für ehrenamtlich Mitarbeitende

Die Ökumenische Notfallseelsorge Oberberg plant im kommenden Jahr einen neuen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Ausbildungskurs umfasst 80 Stunden. Die Treffen finden an mehreren Wochenenden von Freitagabend bis Sonntagmittag statt. 

Interessierte sind zum Informationsabend am Donnerstag, 4. November 2021, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Marienhagen (Am Kirchplatz, 51674 Wiehl) eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Es gelten die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet).

Wer sich für den Dienst in der Notfallseelsorge interessiert, sollte körperlich und seelisch belastbar sein, sich auch in schwer zugängliche Verhaltensweisen einfühlen können, mindestens 28 Jahre alt und muss Mitglied einer christlichen Gemeinschaft sein, die dem ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland) angeschlossen ist.

Notfallseelsorgende stehen Menschen in schwierigen Situationen bei wie Unfällen und plötzlichen Todesfällen.  Für weitere Informationen steht die Koordinatorin der ökumenischen Notfallseelsorge Oberberg, Diakonin Sigrid Marx, gerne zur Verfügung unter sigrid.marx@ekir.de oder telefonisch unter 0 22 61 / 2 30 96 23.